Hier finden Sie unsere Checkliste sowie Tips und Tricks für den digitalen Offsetdruck.

Unsere Checkliste für Sie

  • Alle Daten liegen im CMYK-Modus vor und sind nicht komprimiert.
  • Bilder (Pixelwork) liegen im Abbildungsmaßstab 1:1 mindestens mit einer Auflösung von 300 dpi vor.
  • Bild- und Grafikdateien liegen nur als tiff- und/oder eps-Dateien vor.
  • In Grafiken verwendete Schriften sind zu Kurven bzw. in Zeichenwege umgewandelt.
  • Von den verwendeten Schriften sind Screen- und Printerfonts beigelegt.
  • Zur Herstellung der PDFs sind die Distiller-Einstellungen der Pixlfarm benutzt worden.
  • Angelegte Farben in den Dokumenten sind nach Möglichkeit mit den Farbwerten (z.B. 100C/40M/10Y) benannt und nicht mit Phantasienamen wie z.B. 'himmelblau' oder 'Hausfarbe'. Es sind keine Farbtöne benutzt und es wurde berücksichtigt, daß der geringste im digitalen Offsetdruck abbildbare Punkt ein 3%-Punkt ist.
  • Ein Beschnitt von 3 mm zum Formatrand wurde berücksichtigt.
  • Überfüllung und Überdrucken wurden fachgerecht berücksichtigt.
  • Aktuelle Ausdrucke sowie ein Handmuster für die buchbinderische Weiterverarbeitung sind mitgeliefert. Alle weiteren Auftragsparameter wurden übermittelt (Auflage, Papier, Verarbeitung, Rechnungs- und Lieferanschrift, Liefertermin und Spezielles).
  • Für die Übermittlung per ISDN sind alle Dateien, Ordner, Schriftkoffer etc. in einem Ordner zusammengefasst, mit dem Kundennamen versehen und werden komplett übertragen.

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Tips und Tricks für den digitalen Offsetdruck

Datenübernahme
Daten übernehmen wir aus praktisch allen Grafik- und Layoutprogramme unter den Betriebssystemen Mac OS und Windows, auch MS-Office-Anwendungen (MS Word, MS Excel und MS Powerpoint).

PDF-Dateien
Am einfachsten und wenigsten kompliziert ist der Druck aus PDF-Dateien, solange sie mit unseren Distiller-Einstellungen erzeugt wurden. Dann müssen keine verknüpften Bilder, keine Grafiken und keine Schriften mitgeliefert werden, und die zu übermittelnde Datenmenge bleibt überschaubar.

Datenübertragung
Liefern Sie die Daten entweder auf Datenträger (CD, ZIP, DVD) oder durch digitale Übertragung per email an info@pixlfarm.de oder per Leonardo-ISDN an die Nummer 04131-269933 oder 04131-208430.

Anlegen von Farben
Alle Farben – auch Schmuckfarben aus der HKS- oder Pantone-Skala müssen im digitalen Offsetdruck in eine 4C-Zusammensetzung umgewandelt werden, die der Originalfarbe möglichst nah kommt. Dieses ist in den meisten Programmen automatisch möglich – allerdings ist die Umwandlung von verschiedener Güte. Besser ist es daher, die Umwandlung selbst bei der Anlage der Dokumentfarben vorzunehmen und sich dabei von einer Farbfibel (erhältlich in eigentlich jeder Buchhandlung oder im grafischen Fachhandel) leiten zu lassen.

Farbnamen und Farbtöne
Bitte die Farben immer mit ihren Farbwerten benennen (z.B. 30C/40M/10Y/0T) und nicht mit Fantasienamen wie „logofarbe“ oder „nachtblau“. Auf Farbtöne bitte verzichten, sondern immer eigene neue Farben anlegen, man kann dadurch die Farbwirkung direkt steuern und vermeidet zu kleine Rasterpunktgrößen – der kleinste im Offsetdruck druckbare Punkt hat 3% Flächendeckung.

Einfluss des Papiers
Auch der Bedruckstoff muß bei der Farbwahl berücksichtigt werden – je nach Papieroberfläche (gestrichen oder ungestrichen) und Papierfärbung wird das Druckergebnis z.T. stark beeinflußt. Bilder, die im Proofausdruck brillant aussehen, werden auf einem Naturpapier z.B. sehr stumpf wiedergegeben. Um Überraschungen zu vermeiden, empfehlen wir in solchen Fällen einen Maschinenandruck.

Verläufe
Nicht alle Programme bekommen stufenlose Verläufe gerechnet – hier kann ein in Photoshop erzeugter Verlauf Abhilfe schaffen, dem man „leichte Störungen“ hinzugefügt hat.

Beschnitt
Bitte berücksichtigen Sie bei der Anlage Ihres Layouts einen Beschnitt von 3 mm rund um die Seite. Nur so können in den „Anschnitt“ laufende – d.h. bis zum Seitenrand reichende – Seitenelemente ohne Blitzkanten aus Papierweiß nach dem Druck beschnitten werden.

Überfüllung und Überdrucken
Berücksichtigen Sie, daß bei der Separation in die 4 Skalenfarben von einigen Programmen (z.B. Quark) eine automatische Überfüllung von farbigem Text zu farbigen Hintergründen oder Bildern vorgenommen wird. Dadurch wirkt der Text fetter. Vermieden wird dieser ungewollte Effekt durch manuelles Ändern der Überfüllung in „Aussparen“ oder eine negative Überfüllung. Ist die Hintergrundfarbe heller oder gleich hell wie der Text, kann auf eine Überfüllung in der Regel verzichtet werden. Schwarze Seitenelemente sollten immer auf „Überdrucken“ eingestellt werden, dadurch vermeidet man, daß die Elemente ausgespart werden und im Druck Blitzer durch Passerungenauigkeiten sichtbar werden.

Vollflächiges Schwarz
Schwarze Flächen können durch die Beimischung von Anteilen der Buntfarben cyan, magenta und yellow in ihrer Sättigung verstärkt werden, bzw. auch ihr Schwarzton verändert werden. Ein neutrales Schwarz erreicht man durch einen Wert von 100% Tiefe mit 30% yellow und magenta und 50% cyan. Verändert man die Prozentanteile der Buntfarben, wird das schwarz entweder wärmer, kälter oder auch grünlicher.

Digitalproof
Alle diese Maßnahmen können Sie durch einen druckverbindlichen Digitalproof vorab prüfen – ein Proof zeigt nicht nur die Farbrichtigkeit Ihrer Daten sondern vor allem auch die Separationsrichtigkeit Ihres Dokuments.

Schriften
Schriften am Besten komplett in Zeichenwege oder Kurven umwandeln, bevor das Dokument zu uns geschickt wird. Sollte dies nicht möglich sein, unbedingt alle Schriften mitschicken – auch die aus verknüpften eps-Dateien. Beim Erzeugen von PDF-Dateien alle Schriften mit einbetten, auch TrueType-Schriften.

Separation von BildernBilder und Grafiken immer alle im 4C-Modus anlegen und abspeichern und Beschneidungspfade mitsichern. Bei eps-Dateien keine weiteren Angaben über Rasterweite, Punktform etc. mitspeichern – diese werden vom RIP geliefert. 4C-Bilder sollten nach Möglichkeit bunt separiert sein mit einem Schwarzanteil nicht über 80% und einem Gesamtfarbauftrag nicht über 360 %. Wenn Sie hier Unterstützung benötigen, helfen wir Ihnen gern und übernehmen die Separation und Bildaufbereitung Ihrer RGB-Scans oder Digitalfotos zu optimal separierten Bildern.

Bildauflösung
Die Bildauflösung sollte 300 bis 350 dpi betragen – immer bezogen auf die Ausgabegröße. Wird ein mit 300 dpi gescanntes Bild mit 250 % im Layout eingesetzt, beträgt die Ausgabeauflösung nur noch 120 dpi – und es tritt ein Verpixelung (Treppenbildung) ein. Da die Druckauflösung im digitalen Offsetdruck 1270 oder 2540 dpi beträgt, werden Auflösungsschwächen gnadenlos im Druckbild abgebildet – was auf dem Tintenstrahldrucker noch gut aussieht, muß im digitalen Offsetdruck noch lange nicht gut aussehen. Auch hier hilft ein verbindlicher Digitalproof, um auf Nummer sicher zu gehen.

Komprimierung
Grundsätzlich keine Komprimierung verwenden, keine JPEG-Kodierung, sondern binär speichern. LZW-Komprimierung bei TIFF-Bildern wird auch nicht von allen Programmen verstanden – bitte darauf verzichten.

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